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Rekord geschafft: 70 Stunden auf Sendung
Hajo Wilken: "Das tolles Gefühl kommt sicher noch"

Emden. Der Rekord ist gebrochen. Hajo Wilken hat es geschafft: 70 Stunden war er seit Sonntag sechs Uhr mit dem Krankenhausfunk "Radio Rudi" im Emder Hans-Susemihl-Krankenhaus auf Sendung. 67 Stunden mußte der 20jährige durchhalten, denn der Rekord lag bei 66 Stunden. Müdigkeit verspürte der Zivildienstleistende nach der 70 Stunden Mammut-Sendung nicht. Aber: "Die Motivation, den Rekord noch weiter in die Höhe zu treiben, war raus", sagte Wilken gestern früh. Am Neujahrstag um vier Uhr morgens verabschiedete sich der "Radiomacher" von seinen Zuhörern. Jetzt
hat "Radio Rudi" bis zum Mittwoch nächster Woche erst einmal Funkstille. Gefühlt hat sich Hajo Wilken während der Dauersendung "super". Lediglich einmal - zwischen sechs und sieben Uhr nach der ersten Nacht - habe er einen "Durchhänger" gehabt. Ärztliche Betreuung sei nicht notwendig gewesen. Nur eine Schwester von der angrenzenden Station habe immer wieder mal hereingeschaut. Unterstützung fand Hajo Wilken bei sieben Schülerinnen und Schülern, die ebenfalls zum Moderatoren-Team von "Radio Rudi" gehören. Sie bereiteten Meldungen vor und suchten die Musiktitel aus. Insgesamt rund 1.400 Musiktitel wurden in den 70 Stunden gespielt. Mit der Moderation zwischendurch sei es immer ganz gut gelaufen. "Nur zum Schluß fielen mir keine flotten Sprüche mehr ein", so der frischgebackene Rekordhalter. Über seine Gefühle nach der erfolgreichen Aktion ist sich Hajo Wilken selbst noch nicht ganz schlüssig. Seine Mitstreiter seien begeistert gewesen. An ihm gehe "das Ganze doch etwas vorbei". "Das tolle Gefühl kommt sicher noch." Jetzt braucht der "Rekordhalter" erst einmal Ruhe. Denn geschlafen hat er in den 70 Stunden nur vier Stunden in der Nacht von Montag auf Dienstag. Pro Stunde standen ihm fünf Minuten Schlaf zu, die er sich aufsparen durfte. Die Anteilnahme an dem Rekord war sehr groß. Besonders am Silvestertag seien "tierisch viele Anrufe" gekommen, die von den Mitstreitern des Moderatoren-Teams entgegengenommen wurden. Besonders Interesse zeigte der Privatsender "Antenne Bayern" an der Aktion. Von dort riefen Moderatoren alle fünf Stunden bei "Radio Rudi" im Emder Krankenhaus an, um mit Hajo Wilken jeweils ein kurzes Interview zu machen. "Das hat mich auch wach gehalten", so Wilken. Wenn er sich ausgeruht hat, will er die ganze Aktion schriftlich ausarbeiten und das Ergebnis nach Berlin schicken. Dort haben die deutschen "Rekord-Macher", die über die begehrte Eintragung ins Guinness-Buch der Rekorde entscheiden, ihren Sitz.
OSTFRIESEN ZEITUNG, 02.02.1992

 

 

 

Ihr Foto in Glas gelasert.