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Lustig bis gefährlich: Die Tipps der Männermagazine
Redakteurinnen der Freundin haben mal in Mens Health & Co geblättert

Unzählige Männermagazine stehen dem starken Geschlecht mit Rat und Tat zur Seite. Sie informieren Männer über die neuesten Autos und die schicksten Klamotten, über Fußball und Funsportarten. Und über Frauen natürlich. Da gibt es mit schöner Regelmäßigkeit Artikel wie: „So macht Mann brave Mädchen wild“ oder auch „Anleitung zum Orgasmus de luxe“.

Männer, es ist durchaus löblich, ein paar dieser Tipps zu beherzigen. Aber nicht alles davon sollte man(n) tatsächlich ausprobieren. Ich habe in der der Zeitschrift Freundin zum Beispiel gelesen, was Frauen wirklich wollen. Die Frauen in der Redaktion der Freundin haben sich nämlich mal die Artikel in den Männermagazinen zu Gemüte geführt, mit all diesen Tipps für den perfekten Lover, und, was soll ich Dir sagen, sie haben sich dabei prächtig amüsiert.

Vorsicht bei Hilfsmitteln aus der Küche, schreibt die Frauen-Redaktion zum Beispiel. Und sie hat überhaupt kein Verständnis für den Tipp eines Männermagazins, die Partnerin beim Liebesspiel zur Abwechslung doch mal in Frischhaltefolie einzuwickeln. Abgesehen davon, dass der erotische Kick von derlei Küchenpraktiken sich weitgehend unserem Verständnis entzieht, heißt es dort weiter, kann es auch der Gesundheit nicht sonderlich dienlich sein, sich in einer nicht atmungsaktiver Folie über den Küchenboden zu wälzen. Die Frauenzeitschrift empfiehlt daher, lieber ein Fläschchen Champagner zu kaufen und diesen aus dem Bauchnabel Ihrer Herzallerliebsten zu schlürfen. Gern auch in der Küche.

Auch über gewisse Zeitvorgaben beim Liebesspiel haben sich die Frauen prächtig amüsiert. Jede Position soll mindestens drei Minuten beibehalten werden, rät zum Beispiel ein Männermagazin. Dazu das Frauenmagazin: Achten Sie nicht auf die Uhr, sondern darauf, wie es Ihrer Partnerin geht. Das können Männer angeblich lernen. Frauen haben ja auch gelernt, dass man bei der Formel 1 im Fernsehen nicht einfach umschalten darf, wenn Michael Schumacher nach 47 Runden endlich um zwei Hunderstel vorn liegt.

Immer wieder kursiert das Märchen, Frauen würden sich wünschen, dass wir ihnen, ganz spontan, die Kleider vom Leib reißen. Dazu die Freundin: Natürlich verheißt so ein spontan-animalischer Auftakt einen amüsanteren Abend als die höfliche Frage, ob man den Anorak nicht an der Garderobe aufhängen möchte. Aber: Solche Aktionen dürfen nicht dazu missbraucht werden, Schwächen in der konventionellen Kunst des Frauen-Ausziehens zu vertuschen.

Nur wer Druckknöpfe an Bodys sowie Häkchen an Korsagen elegant zu öffnen weiß, darf sich mit energischem Handgriff ans ganze Outfit wagen. Oder wie ein Männermagazin allen Einsteigern rät: „Kaufen Sie sich einen BH, spannen Sie ihn um die Lehne eines Stuhls und üben Sie so lange, bis es sitzt.“

Schließlich hat die Redaktion der Freundin noch festgestellt, dass es den Männermagazinen offenbar nicht an Phantasie mangelt, wenn es darum geht, tolle Namen für ausgefallene Liebespraktiken zu erfinden: Chinesische Affenschaukel, kirgisische Klammer und Königsberger Knoten heißen da die besten Stellungen, die Frau angeblich nie vergisst. In diesem Punkt, so die Freundin, schreiben die Männermagazine sogar mal die Wahrheit. Mit aufwendiger Bettakrobatik könne Mann tatsächlich viele Frauen begeistern. Denn raffiniert ins Liebesspiel eingebaute Wellness-Übungen sind gut für die Figur und schon allein deshalb bei Frauen stets willkommen. Und wenn man sich dabei vergeblich müht und verrenkt? Dann, so die Freundin, lachen sich eben beide halb tot. Und alles wird gut.

 

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