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Mit dem Auto ins Ausland
Verkehrssündern drohen häufig deutlich höhere Strafen als in Deutschland

Egal ob nach Österreich, Dänemark, Polen, Holland oder in die anderen europäischen Nachbarländer: Millionen Deutsche brechen Jahr für Jahr mit dem Auto in den Urlaub auf. Böse Überraschungen erleben allerdings all diejenigen, die im Ausland entweder zu schnell oder mit ein paar Promille zu viel fahren.

In fast allen Ländern Europas darfst Du nicht so schnell fahren wie bei uns. Außerorts liegt die Höchstgeschwindigkeit häufig bei 90 km/h oder bei 110 km/h auf Autobahnen. Über die Regelungen im Einzelnen solltest Du Dich spätestens an der Grenze informieren.

Im europäischen Ausland sind die Bußgelder häufig exorbitant hoch. Besonders teuer sind zum Beispiel die skandinavischen Länder. Ein überfahrenes Rotlicht in Norwegen etwa kostet mehr als 600 Euro. Fährst Du in Italien nur 20 Stundenkilometer zu schnell, dann musst Du mindestens 140 Euro berappen. Und ein Überholverstoß in der Schweiz kostet zum Beispiel ab 150 Euro. Das ist jeweils ein Vielfaches von der deutschen Strafe.

Was ist eigentlich mit einem Strafzettel, den Du im Ausland kassierst? Musst Du den Bußgeldbescheid wirklich bezahlen, wenn der Wochen später zu Hause im Briefkasten landet? Antwort: Du solltest es tun. Es gibt schon ein Abkommen, das die gegenseitige Unterstützung bei der Verfolgung von Verkehrsdelikten innerhalb der EU durch die jeweiligen Behörden regeln soll. Dieses Abkommen ist aber noch nicht in Kraft getreten. Die einzige Ausnahme ist das Amtshilfeabkommen zwischen Deutschland und Österreich. Das heißt, deutsche Behörden helfen den österreichischen Kollegen auch bei der Eintreibung von Strafen für Verkehrsdelikte, die in Österreich begangen wurden. Aber nicht grundsätzlich, sondern nur für spezielle, etwa für Tempo- oder Alkoholdelikte.

Was tun bei einem Unfall im Ausland? Etwa 150.000 Deutsche pro Jahr geraten im Ausland unverschuldet in einen Unfall. Und damit ist dann häufig die ganze Urlaubsfreude dahin. Auch wenn klar ist, dass man am Unfall unschuldig ist.

Wichtig ist dann vor allem eines: Die Nerven behalten. Mach Fotos von der Unfallstelle. Der Europäische Unfallbericht hilft jedem Beteiligten, die jeweilige Unfallsituation zu leicht verständlich zu dokumentieren. Und so erstaunlich es klingt: Im Anschluss daran solltest Du Deinen Urlaub in Ruhe fortsetzen. Denn es reicht aus, die Schadenregulierung erst nach dem Urlaub einzuleiten. Das ist relativ einfach. Wenn Du zu Hause bist, rufst Du einfach beim Zentralruf der Autoversicherer an. Da wird man Dich nach allen erforderlichen Einzelheiten befragen. Die Nummer des Zentralrufs der Autoversicherer lautet: 0180 – 25 0 26.

 

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